Zahnärzte Madesta, Dr. Arendt, Dr. Kaut  
 
Kinder- und Jugendzahnheilkunde

[Spezialist Dr. med. dent. Volker Arendt]

Die Fundamente der oralen Gesundheitsperspektive werden bereits beim Kind gelegt. Wir bieten in unserer Praxis ein sorgfältig abgestimmtes Vorsorgeprogramm für Kinder und Jugendliche an. Damit Sie sich optimal auf den Besuch vorbereiten können, finden Sie hier auch Informationen zum ersten Zahnarzttermin und Tipps zum Zahnarztbesuch.



>> 1. Der erste Zahnarzttermin mit Ihrem Kind

>> 2. Tipps zum Zahnarztbesuch


Dr. Volker Arendt , ist seit 16.12.2006 zertifizierter Spezialist für Kinder- und Jugendzahnheilkunde durch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendzahnheilkunde (www.dgzmk.de)

So wird Ihr Kind präventiv und lurativ von der Geburt über die Pubertät bis in die Jugend bestmöglich zahnmedizinisch versorgt. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Erkennung, die Planung der Behandlung und auf eine kindergerechte Behandlung. Auch Kinder mit eingeschränkter Kooperationsfähigkeit, Allgemeinerkrankungen oder Kinder, die aufgrund sonstiger Erkrankungen oder Gegebenheiten eine besondere Form der zuwendenden Therapie benötigen, werden bei uns liebevoll und bedarfsgerecht betreut.


Während einer Individualprophylaxe durch unsere geschulten Prophylaxehelferinnen erhalten Sie Informationen, Beratung und Motivation für die Zahnpflege und zahnschonende Ernährung Ihres Kindes.


Unser Team bietet Ihnen ein breites kinder- und jugendzahnmedizinisches Leistungsspektrum zur Vermeidung und Behandlung von Zahnschäden und -fehlstellungen im Milch- und Wechselgebiss an: von der Prophylaxe über Versiegelungen und Füllungstherapie, Platzhalter, Kinderprothetik (Prothesen, Kronen) und Chirurgie bis zur kompletten Zahnsanierung in Narkose. Für mikrochirurgische und endodontische Eingriffe verwenden wir ein OP-Mikroskop.


Damit Ihr Kind möglichst lange gesunde Zähne hat, haben wir für Sie ein PDF Download mit Tipps zusammengestellt, die man im Alltag beachten sollte. Zudem finden Sie auch eine PDF Einverständniserklärung für zahnmedizinische Eingriffe. Bitte beachten Sie auch die weiteren Downloadangebote auf dieser Website.

 

1. Der erste Zahnarzttermin mit Ihrem Kind

Unser Ratgeber für Eltern

Liebe Eltern!

Wir geben Ihnen einige Tipps, damit Sie Ihr Kind auf den Zahnarztbesuch vorbereiten können. Vielleicht erscheinen Ihnen manche Tipps ungewöhnlich; Sie können jedoch sicher sein, dass sich unsere Empfehlungen in vielen Tausenden Kinderbehandlungen - nicht nur in unserer Praxis - bewährt haben.

Mit dem Mund kann man soviel machen! Lachen, lächeln, sprechen, singen, pfeifen, küssen und essen! Ihr Kind sollte wissen, dass es einen Mund und Zähne darin hat, und dass es ganz normal ist, sich mit diesem Bereich zu beschäftigen und ihn einem freundlichen Zahnarzt zugänglich zu machen.

Wecken Sie die Neugierde Ihres Kindes auf das kommende Erlebnis „Zahnarztbesuch” bei uns kann ein Zahnarztbesuch zum spannenden Abenteuer, zum tollen Spiel, etc. werden.

Gestalten Sie den Tag des Zahnarztbesuches frei von Belastungen und sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Kind ausgeruht kommen, und auch danach für eine ausreichende Pause gesorgt ist.


Es tut nicht weh – es kitzelt nur

Beruhigend gemeinte Formulierungen wie „Du brauchst keine Angst zu haben, es tut bestimmt nicht weh” werden das Gegenteil bewirken. Denn unser Unterbewusstsein kennt keine Verneinungen, Ihr Kind versteht daher „Du musst Angst haben, es tut weh.” Falls Ihr Kind fragt, ob eine Zahnbehandlung weh tut, antworten Sie besser, dass die meisten Kinder sagen, es würde kitzeln.

Trotz aller Vorbereitungen ist ein Zahnarztbesuch für Ihr Kind neu und ungewohnt. Deshalb gehen wir schrittweise vor, um Ihr Kind behutsam in die Behandlung einzuführen. Haben Sie bitte Geduld, auch wenn sich eine Behandlung einmal über mehrere Sitzungen erstrecken sollte.

Bei der Behandlung setzen wir bewährte Entspannungstechniken ein. Wir erzählen Geschichten, mit denen wir die Kinder von der Zahnbehandlung fortführen. Wenn unsere Sprache und die Erzählungen manchmal etwas konfus klingen, so geschieht das mit voller Absicht. So können wir die  Behandlung so gestalten, dass Ihr Kind sie positiv wahrnehmen wird.


Versprechen Sie bitte keine Belohnungsgeschenke!

Gerade Dinge, die sich Ihr Kind möglicherweise sehr wünscht, setzen es bei der Behandlung zu stark unter Druck und erschweren uns die Zusammenarbeit. Es gibt in der Praxis grundsätzlich eine Kleinigkeit als Geschenk – egal wie wir mit der Behandlung vorangekommen sind. Je weniger Aufhebens Sie um den Zahnarztbesuch machen, umso besser.


Nicht schimpfen

Schimpfen Sie bitte nicht vor, während oder nach der Behandlung mit Ihrem Kind. Loben Sie es stattdessen - aber nur für das, was es auch wirklich gut gemacht hat, selbst, wenn es nur eine winzige Kleinigkeit ist.


Feedback bitte unter vier Augen

Sollte Ihnen während einer Behandlung irgend etwas auffallen, so sprechen Sie uns bitte erst hinterher darauf an, möglichst in Abwesenheit des Kindes.


Sie dürfen natürlich mit „rein”

Selbstverständlich ist Ihre Anwesenheit im Behandlungsraum willkommen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur eine Begleitperson mitkommt. Bleiben Sie bitte im Hintergrund und überlassen Sie uns die Führung Ihres Kindes. Befolgen Sie bitte unsere Anweisungen. Nur durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Ihnen und unserem Zahnarztteam ist eine Erfolg versprechende und angenehme Behandlung möglich.


Oder Sie bleiben besser „draußen”

Es kann auch sein, dass ein Kind sich sehr auf die Eltern fixiert, wenn diese im Behandlungsraum anwesend sind. Dadurch gestaltet sich die Kontaktaufnahme für uns sehr viel schwieriger. In solchen Fällen laden wir die Kinder gerne allein in das Behandlungszimmer oder schicken die Eltern hinaus.


Wenn Eltern selbst Angsthasen sind

Fühlen Sie bitte in sich hinein. Ist ein Zahnarztbesuch für Sie unangenehm oder gar mit Angstgefühlen behaftet, übertragen Sie das wahrscheinlich auch auf Ihr Kind. Auch wenn Sie sich um das Wohl Ihres Kindes Sorgen machen sollten, können Sie diese Besorgnis übertragen und verursachen dadurch eine unruhige Empfindung. Bitte prüfen und entscheiden Sie selbst, ob Ihre Anwesenheit im Behandlungsraum wirklich eine Hilfe für Ihr Kind ist.


Alles in Ruhe vorher besprechen

Selbstverständlich werden alle Behandlungsmaßnahmen vorher mit Ihnen besprochen und nur mit Ihrer Einwilligung durchgeführt. Wir versichern Ihnen, dass wir uns alle Mühe geben, den Zahnarztbesuch für Ihr Kind angenehm zu gestalten und zu einer positiven Erfahrung werden zu lassen. Wenn Sie noch Fragen oder Wünsche haben oder sollte Ihr Kind bereits Zahnarzterfahrungen gemacht haben, über die Sie vorab mit uns sprechen möchten, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unser Team.

Mit unserer Unterstützung können Sie Ihrem Kind ein wertvolles Geschenk machen: Sie können ihm dazu verhelfen, ein angstfreier und mundgesunder Erwachsener zu werden, der mit gesunden Zähnen wunderbar lachen kann.

Textanleihen: Praxis Dr.Kant, Oldenburg

 

2. Tipps zum Zahnarztbesuch

Anbei noch einige Tipps, wie Sie Ihrem Kind vor und während des Zahnarztbesuchs helfen können!

  • Streichen Sie die Belohnungsgeschenke. Der Stress beim Zahnarzt ist schon groß genug. Wenn sich Ihr Kind noch etwas verdienen muss oder soll, gerät es nur zusätzlich unter Druck. Vermeiden Sie Verneinungen. Wenn Sie Ihrem Kind sagen:
  • „Das tut nicht weh!”, „Du wirst gar nichts spüren!”. Ihr Kind versteht aber „Es tut weh”, „Ich werde etwas spüren!”, „Fürchte Dich nicht!”  –  „Fürchte Dich!”

 

Das Unterbewusstsein kennt keine Verneinungen

  • Negativerzählungen anderer über Zahnarztbesuche mit Ihrem Kind zu Hause besprechen
  • Sie als Eltern sollten sich selbst nur positiv über ihre Zahnarzterfahrungen äußern! Fehlen Ihnen positive Erfahrungen, sollten Sie lieber nichts sagen.
  • Wenn Sie als Eltern bereits eigene Hypnoseerfahrungen haben, sollten Sie über das angenehme Hypnoseerlebnis erzählen.
  • Bestärken Sie Ihr Kind darin, alleine ins Behandlungszimmer zu gehen. Sollte dies anfänglich nicht möglich sein, kann auch eine Begleitperson bei der Behandlung anwesend sein. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir wirklich nur eine Begleitperson in den Behandlungsraum lassen.



Ihre Vorteile:

Vetrauen Sie der langjährigen Erfahrung im sensiblen und schonenden Umgang mit den kleinen Patienten in unserer Praxis.